Zeittafel zu 65599 Thalheim

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copyright Markus Heep

Quellen: Hess. Staatsarchiv / Linus Wittig Verlag / Dr.Hans Josef Wolf / Schulchronik Thalheim, Nass.Analen, Familienarchiv Heep

1955

1955 Firma Johannes Schmidt im Basaltwerk Thalheim

ab1925

Bekannt ist, das bei der Maschine 11030 ein Kesselbruch entstand (Aussagen von Walter Müller) und diese dann wohl nach der Explosion verschrottet wurde.Dies läßt sich auch durch die einsehbaren Unterlagen der Genehmigungsbehörde erahnen/nachvollziehen. Die Maschine 5845 wurde in den 1968 von dem Käufer der Immobillie (Fa.Simon in Beselich) "funktionsfähig" verschrottet

1937 Überprüfung des Kirchen Vermögen von Thalheim durch die Mitarbeiter von SD/Gestapo

Otto Müller, geb am 23.07.1916 ledig, Mitinhaber der Gebr.Müller zu Thalheim ist am 23.05.1940 als 1 ster Thalheimer im 2ten Weltkrieg gefallen.



Walter Müller, Mitinhaber der Gebr. Müller zu Thalheim kehrt 1949 aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück. Kriegsteilnahme von 1939 bis zum bitteren Ende!

geboren am 28.12.1910

Verstorben am 09.03.2003

Sein Wunsch und Streben war es ein Museum in Thalheim zu gründen.

Werbung von 1925

1920

1920 Dampfkessel der Firma Müller u. Koerner (mit Bauzeichnung) -
1920 wurde Maschine mit Kessel
Nr: 3198 Maschinenfabrik Badenia der Gebr. Müller an Fa. Müller u. Koerner, Kieswerk, 65589 Thalheim Ww verkauft.

1920 bis 1925 wurde ein Rohölmotor als Antrieb für den Betrieb des Sägewerks und der Wagnerei mit Schmiede und Schreinerei eingesetzt.

1925 4te Dampfmaschine des Ferdinand Müller (Gebr. Müller)
Nr:
5845(10ATM) Maschinenfabrik Badenia (ca. 105PS) mit Generator für die Einspeissung ins Thalheimer Stromnetz.

1919 Todeserklärung des nach Amerika ausgewanderten Josef Kneip u. 1923 Christian Hartmann IV aus Thalheim

1919 Todeserklärung des Peter Lahnstein aus Thalheim, vermißt bei Cernay 1914, Johann Dillman aus Thalheim, vermißt bei Verdun 1916, Peter Schneider aus Thalheim, vermißt bei Therron 1918

1913

03/1913 Das Aloyseum in Indien wird gegründet (St Aloysius College Museum) Manglamore

1903 Erzeugung von Strom (Gleichstrom)

mittels Generator, der Antrieb erfolgte über die Dampfmaschine Gebr. Müller

1919 Gastwirtschaftskonzessionen für die Witwe des Josef Schmidt II bzw. ihren Sohn Peter Schmidt in Thalheim

Todeserklärung des Johann Höhn aus Thalheim, vermißt bei Neuf Château 1914

1905

1905 Ein Wasserversorgungsnetz wird in Thalheim gebaut, die alten Brunnen müßen zugeschüttet werden.

1916 Versorgung der Gemeinde Thalheim mit elektrischem Strom durch den Mühlenbesitzer Josef Hartmann VII bzw. Reusch (Elektrizitätswerk Thalheim) und durch den Krieg verzögerte Umstellung auf die Main-Kraft werke AG Frankfurt a.M.-Höchst

1908- 3te Dampfmaschine des Ferdinand Müller (Gebr. Müller) Badenia Nr. 3198-mit Generator, Einspeisung ins Thalheimer Elektrizitäts - Ortsnetz

1883-1886

Abtretung von Grundstücken in den Gemarkungen Hadamar, Frickhofen, Niederzeuzheim und Thalheim zum Bau der Oberwesterwaldbahn

1901 2te Dampfmaschine des Ferdinand Müller (Gebr. Müller) Lanz- Nr 11030
1898
1ste Dampfmaschine (Lanz) der Gebr. Müller Nr.7398

1863

1863 Erste und zweite Reallehrerprüfung des Kandidaten Joh. Reichwein

1899-1904 Schlachthaus des Eduard Rosenthal (mit Beschwerden gegen ihn )Verfahren

1895 Joh. Reichwein von Thalheim Schlachthaus des Josef Hartmann - Verkauf

1838

Stipendien für Johann Zaun von Thalheim aus dem kath. Zentral-Kirchenfonds

1828/1838 Die israelitische Kultusgemeinde Hadamar (mit Thalheim und Offheim)

1844 Gesuch des Orts- und Kirchenvorstandes zu Thalheim um Bildung einer eigenen Pfarrei daselbst

1838 Die israelitische Kultusgemeinde Hadamar (mit Thalheim und Offheim) 1838-1869

1821

1832 Aufstellung eines Inventars über das gesamte Vermögen der kath. Kirche zu Thalheim /
1821 Brunnenleitung nach Thalheim

1823 Schulhaus zu Thalheim

1827 Prüfung des Kanidaten der kath. Theologie Johannes Bollinger von Thalheim

Bausch, Peter, Herkunft: Thalheim, Nassau. - Auswanderungsdatum: 1895 / Ziel: Amerika. - Alter/geb.: 47 Jahre

1817

Anträge für Schule zu Thalheim 1817

1819 Gesuch der Gemeinde Thalheim wegen Wiedereinführung mehrerer seit der neuen Steuereinrichtung nicht mehr entrichteter Abgaben

1819 Kapelle zu Thalheim

1817-1820 Revision und Festsetzung des Rechnungsüberschlags-um Thalheim liegender Gemeinden


1750 Festnahme eines Häfners aus Thalheim vor dem Brückentor zu Weilburg im Amt Löhnberg

1780 Gütermessung und Konsolidation in der Gemarkung Thalheim  

1785 Verkauf der Zehnten des Schlauterhofes zu Thalheim an den Prinzen v. Oranien

1687

1798 Forderung der Gemeinde Thalheim an die übrigen Ortschaften des Amtes Hadamar wegen Lieferungen an die k.u.k. Truppen
1774 Die von den Häfnern (Töpfer) zu Thalheim nachgesuchte Trennung von der Bauzunft zu Hadamar und Gestattung einer neuen Zunft.

1799Gesuch des Jacob Arnold und Joseph Dielmann zu Limburg um Beisteuer der Gemeinde Thalheim für die im Jahre 1797 in Molsberg gelegene französische Einquartierung (Wein- und Fleischlieferungen)  

Die der Herrschaft in der Gemarkung Molsberg zusteh- enden Zehnten, ferner die Grenzbericht igung zwischen Amt Hadamar und dem kurtrier. Amt Montabaur bei Thalheim, Mols berg, Malme neich 1780-84

  1755Verpachtung der herrschaftlichen Wiese zu Thalheim in der Nähe des Hofes Sensenstein

1675

23. Dezember1674: Fürst Moritz Heinrich vererbleiht die Brötzenmühle an Hans Wagenbach.  

1675 Hadamar: Bau der Herzenbergkapelle auf dem Hirschberg, dem späteren Herzenberg.

  Ermordung des Hirse-Fritz im Wald zwischen Obertiefenbach und Steinbach. 1687






1657

 

30. Juni: Fürst Moritz Heinrich verkauft der Gemeinde Frickhofen für 150 Reichstaler die Kirche auf dem Blasiusberg samt Zubehör und den umliegenden Wald.

1664.  29. September: Michaelistag: Große Prozession nach Steinbach, wo Reliquien aus dem Besitz der Hadamarer Fürsten vor rund 4000 Gläubigen ausgesetzt werden.

  1660 Schultheiß und Schöffen zu Hundsangen (bei Montabaur): Regelung einer Erbschaftsangelegenheit der Eva, Tochter der verstorbenen Johann Hettmich und Barbara Ehemuth zu Thalheim

1656

 

1. Oktober: Fürst Moritz Heinrich tauscht mit den Hadamarer Jesuiten Brötzenmühle und Beselich gegen die Hadamarische Landpension.

 

 

1653

 

10. März: Fürst Johann Ludwig stirbt. Sein Sohn Moritz Heinrich wird Nachfolger als Nassau-Hadamarer Regent. - Juli: Die Hadamarer Jesuiten übernehmen von den dortigen Franziskanern die Unterstützung des Pfarrers im Kirchspiel Oberweyer. Die Franziskaner betreuen dafür ab jetzt Niederzeuzheim (bis 1785).

 

  Quelle:Vogel Nass Analen

1652

 

Fürst Johann Ludwig stirbt. Sein Sohn Moritz Heinrich wird Nachfolger als Nassau-Hadamarer Regent. - Januar: Die Friedhofsmauer an der Liebfrauenkirche und die Mauer um das Schloß werden vom Hochwasser des Elbbachs zusammengerissen. Schloß und Umgebung stehen unter Wasser.

 

 

1651

 

4. März: Graf Johann Ludwig schenkt die Erbpacht der Brötzenmühle an den Marienaltar in der Schlosskapelle.

 

 

1650

 

8. Oktober: Graf Johann Ludwig wird in den vererblichen Fürstenstand erhoben.

1649 Graf Johann Ludwig von Nassau-Hadamar kauft das Dorf Obertiefenbach, das daraufhin katholisch wird.

 

1648

Westfälischer Frieden- Ende des Dreißigjährigen Krieg 

Die Beteiligten am 30 Jährigen waren:

Die Schweden mit den Evangel-ischen Ständen auf und um das Interessensgebiet Der Span-ische Hof, die Franzosen, die Generalstaaten (Schweiz usw.), die Kurtrierischen und die Kaiserlichen Fürsten. Als Vermittler (Mediatoren) waren der Kölner Nuntius Fabio Chigi (der spätere Papst Alexander VII.) und der venezianische Diplomat Alvise Contarini und Johann Ludwig von Nassau berufen worden.

Mit Johannes Ludovicus Comes Nassauhe unterschrieb 1648 Graf Johann Ludwig als Erster den Friedensvertrag.
Für seine Bemühungen für das Zustandekommen des Friedens zwischen Spanien und Holland wurde er 1647 von König Philipp IV. zum Ritter des Goldenen Vlieses ernannt. Als besonderen Dank für seine Verdienste beim Zustandekommen des Westfälischen Friedens im Jahr 1648 wurde er im Jahr 1650 von Kaiser Ferdinand III. in den Fürstenstand erhoben. Zusätzlich erhielt er eine hohe Geldsumme ausgezahlt. Zur Abrundung seiner Herrschaft konnte er 1649 das Dorf Obertiefenbach von den Grafschaft Wied erwerben.

 

1643

 

Hadamar: Die Jesuiten legen an der Liebfrauenkirche einen neuen Friedhof an, weil der Friedhof auf dem "Berg" für den Bau des Franziskanerklosters benötigt wird. - Graf Johann Ludwig verkauft die Esterau an den aus Niederhadamar stammenden General Peter Melander von Holzappel.

  Die Esterau: Es handelt sich dabei um das Gebiet um Holzappel mit seinen vielen Erzen. Der tiefste Schacht war über 1000m tief, Schächte und Sohlen von ca. 120km Länge. Der Abbau wurde ca. 1500 begonnen und im Jahre 1952 eingestellt.

Im Rathaus ist ein lebendiges, tolles, interessantes Museum mit vielen Unikaten aus dem Leben der Bergarbeiter seit dem 16Jhd bis 1952 untergebracht.

April-September: Sonntags 15 - 17Uhr / Gruppen nach Anmeldung 06439-7542

 

1640

 

Nach Plünderungen durch schwedische Truppen wird Ellar großenteils durch ein Feuer zerstört.

 

 

1638

 

27. Juli: Gräfin Ursula von Nassau-Hadamar stirbt.

 

 

1637

 1636 Pestepidemie im Hadamarer Land.

Die Bevölkerung von Obentraut südlich von Ellar stirbt aus, der Ort wird Wüstung.

28. Januar 1636: Graf Johann Ludwig übergibt den Hadamarer Jesuiten die Brötzenmühle.

 

 


 


 

 

1634

Anfang April brennen die Schweden Steinbach bis auf 5 Häuser nieder.

Die Burg Merenberg wird zerstört.

 

 

1633

Beginn der Kirchenbücher des Kirchspiels Oberweyer.

 

 

 

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1631

Indien: Großmogul Shah Jahan lässt zum Gedenken an seine Hauptfrau Mumtaz Mahal mit dem Bau des Tadj Mahal beginnen (Fertigstellung 1648).

 

 


1630

12. März: Entführung von Pater Holthausen im Wald nördlich von Steinbach.

6. Januar: Die Jesuiten kommen nach Hadamar. Das Hadamarer Land wird allmählich (wieder) katholisch. - Bau der Schloßkirche.

  26.5.1630 heiratete Freiherr Arnold v Quernheim die Katharina Bernkott von Welschenengsten im Hofhaus zu Langendernbach. Beginn der von Quernheimchen Linie im Westerwald (siehe1556)

 

1629

 

8. September: Graf Johann Ludwig von Nassau-Hadamar konvertiert in Wien zum katholischen Glauben.

 

 

1627

Tausch von Gärten zwischen Graf Johann Ludwig von Nassau-Hadamar und Hans Jakob Kasteleiner in Oberhadamar zur Errichtung eines neuen Marktplatzes in Hadamar  

  1626-1650 Erwerb von Wohnhäusern in Oberhadamar am Hatzfeldischen Haus durch Graf Johann Ludwig von Nassau-Hadamar
Erwerb einer Schmiede in Hadamar von der Witwe des Adolf Schmitt sowie eines Wohnhauses von Johannes Jax durch Graf Johann Ludwig von Nassau-Hadamar

12. Oktober: Hinrichtung von Adam Wilhelm I. Freiherr Schellart von Obbendorf, genannt Oberst Gürzenich (Görzenich), Offizier auf Seiten der katholischen Liga.

Tausch der wegen Mordes konfiszierten Güter des Peter Schäfer in Waldernbach gegen Güter des Hofes Krempel zwischen Graf Johann Ludwig von Nassau-Hadamar und Einwohnern von Neunkirchen  

1625

  Ritter Heiderich von Dalheim (Thalheim) und seine Ehefrau Kunigunde schenken dem Kloster Haina ihrer Sünden halber die Hälfte ihrer Güter in Weiters-hain (Widradeshagen) mit einem jährlichen Ertrag von 9 Schilling weniger 4 Pfennige, sowie die Hälfte ihrer Güter im Dorf Sieglos (Sickeles), die 8 Schilling Pfennige, 1 Malter Hafer, 4 Gänse und 4 Hühner bringen.

 

 

18. November1626: In Rom wird der Petersdom von Papst Urban VIII. geweiht.

1625

15. Juni: Jakob und Michel Scherer aus Steinbach sagen im Prozess um die Fron- und Mühlendienste für die Niederhadamarer Brötzenmühle aus.

13. Dezember: Graf Johann Ludwig erwirbt den Anspruch auf die Wasserpacht der Brötzenmühle. Die Mühle bleibt jedoch im Eigentum des Diezer Marienstifts.

 

 

1623

 

Graf Johann Ludwig lässt in der Liebfrauenkirche eine Familiengruft anlegen.

Februar: Kaiser Ferdinand II. überträgt die pfälzische Kurwürde auf Herzog Maximilian I. von Bayern.

 

1619

 

 

 

28. August: Ferdinand II. von Habsburg wird zum deutschen Kaiser gewählt. Pfalzgraf Friedrich V. wird zum böhmischen König gewählt.

1618

  1614-1648 Dreißigjähriger Krieg

 

 

bis 1648: 30-jähriger Krieg.

1617

 

16. August: Graf Johann Ludwig heiratet Gräfin Ursula von Detmold. - Erster Druck der Limburger Chronik des Tilemann Elhen von Wolfhagen durch Faust von Aschaffenburg.

 

 

1614

 

 

7. Januar1613: Pfalzgraf Friedrich V. - später böhmischer Winterkönig - heiratet Elisabeth Stuart, die Tochter des englischen Königs Jacob I.

 

1607

  Graf Georg von Nassau-Dillenburg erhält die beiden Stefanshöfe zu Thalheim

Erbteilung Nassau-Dillenburg. Die Grafschaft Nassau-Hadamar entsteht. Zu ihr gehören unter anderem das Kirchspiel Oberweyer und das Amt Ellar. - Hadamar ist bis 1711 unter der Herrschaft Nassau-Hadamar.

 

 

1605

 

 

 

5. November: Guy Fawkes scheitert beim Versuch, das englische Parlament in Westminster mit Schwarzpulver in die Luft zu sprengen.

1602

 

Der calvinistische Herborner Professor Johann Piscator bringt bis 1604 eine reformierte Bibelübersetzung heraus.

  Oberzeuzheim: 1607 Die von Seelbach verkaufen Ihre von Westerburg zu Lehen gehende Vogtei in deren Besitz sie schon 1538 waren, mit ihrem Gerichte und allen Gafällen an hiesige Einwohner

 

1596

1594Verpfändung der Höfe Ellar, Thalheim und Zeuzheim an den oranischen Sekretär Johann Milander

28. Juli: Johann der Mittlere von Nassau tauscht die Brötzenmühle mit dem Diezer Stift St. Marien gegen den Zehnten zweier Orte.

 

1594Abschied des Münzprobationstags in Köln

1595

Verkauf des Zehnten zu Thalheim und der Gült des Schulgeshofes zu Thalheim durch Georg Hans von Reifenberg und seine Ehefrau Alberta an Gobel Sybart, Schultheiß zu Weltersburg 

24. April1591: Johann der Mittlere von Nassau tauscht die Brötzenmühle gegen die Heckelsmühle südllich von Niederhadamar. Letztere wird ab jetzt als Brötzenmühle bezeichnet.

1595 Aufstellung von Truppen gegen die Türken  

 

1594

 

12. August1590: Graf Johann Ludwig wird im Schloss Dillenburg geboren.

 

 

1589

Pfarrzugehörigkeit:
Thalheim ab 1590 Pfarrei Niederzeuzheim 

28. März: Jost Brötz und Adam Eyd verkaufen für 500 fl. die Brötzenmühle in das Privatvermögen von Johann dem Mittleren zu Nassau.

 

 

1584

Belehnung des Wilhelm von Langenbach mit der Mahlmühle auf dem Ziegenfurt und einem Hof zu Thalheim 

1583 Revers des Wilhelm Frei von Dehrn (Frey von Dern) als Vormund des Hans Reichardt Brömser von Rüdesheim für Erzbischof Johann von Trier über Belehnung mit 1/3 des Zehnten zu Dahlheim (Dalheim), dem Zehnten zu Lykershausen (Lückershausenn), laut inserier-tem Lehnbrief. Siegler: Ausstel-ler und Hans Sebastian Diether, kurtrierischer Stallmeister.  


Gründung der Hohen Schule in Herborn durch Johann VI. von Nassau-Dillenburg. Erster Rektor ist der Theologieprofessor Johannes Piscator.   1584

1577

Hexenverbrennungen:
4 Hexen aus Thalheim >
des Etzkorns-Frau aus Niederzeuzheim-
Gangolfs-Frau.aus Oberzeuzheim,-
Dietherichs Annen aus Oberzeuzheim,-
Bestchens Gretchen aus Oberzeuzheim,-
Des Duchmachers Frau aus Thalheim,-
Cathrein unter den Eichen aus Thalheim,-
Contzen Johanns fraw Cathrein aus Thalheim,-
Anna Hen Reiffen Wittib aus Hintermeilingen,-
Des Hunsangers frawe Gretha
,- Frietzen Anna aus Oberzeuzheim-

1577Verpfändung von Einkünfte des Hofes zu Thalheim durch Joachim von Langenau an Johann Helling Verpfändung von Grundstücken in Nassau sowie der Zehnten zu Nassau, Scheuern, Schweighausen, Homburg und Pfuhl durch Graf Johann VI. von Nassau-Dillenburg an Matthias von Waldmannshausen und seine Ehefrau Anna 

  Tycho Brahe war ein herausragender beobachtender Astronom, der im Jahre 1572 eine Supernova beobachtete. Zu seiner Zeit gab es noch kein Teleskop. Seine Beobachtungen der Fixstern- und Planetenpositionen, die damals mit Abstand die präzisesten waren und mit einer Genauigkeit von zwei Bogenminuten auch heute nicht ohne weiteres zu erreichen ist.

1582 In einigen katholischen Ländern wird der gregorianische Kalender eingeführt. Auf Donnerstag, den 4. Oktober folgt gleich Freitag, der 15. Oktober.

1575

Wiederkauf des Hofes zu Thalheim zwischen Joachim von Langenau und Wilhelm von Langenbach-Verkauf von Einkünften der Güter zu Thalheim durch Joachim von Langenau an Wilhelm von Langenbach und seine Ehefrau Juliane

1576Das-Kirchspiel Oberweyer,mit Steinbach, Niederweyer, Niedertiefenbach, Ahlbach und vermutlich Niederahlbach (Urseltaler Hof) wird calvinistisch.

1575 Verkauf von Gebäuden und Hofreite der Kirche zu Niederzeuzheim im Dorf Thalheim

1572 Anspruch der Deutschordenskommende in Mainz auf die Zehnten zu Frickhofen, Oberzeuzheim, Mühlbach und Thalheim-Hof und Güter des Daniel von Mudersbach zu Thalheim1573-1580D 584Verkauf von Gebäuden und Hofreite der Kirche zu Niederzeuzheim im Dorf Thalheim  

1571

1574Vertrag zwischen den Geschwistern Wilhelm, Philipp, Matthias, Johann, Anna, Sibylla und Kunget von Waldmannshausen über das väterliche Erbe

1572-Anspruch,
der Deutschordenskommende in Mainz auf die Zehnten zu Frickhofen, Oberzeuzheim, Mühlbach und Thalheim

1571 Die Hadamarer Nepomuk-Brücke wird errichtet. 

  1570 Henchin Theiß aus Thalheim ./. Wilhelm von Brambach, Amtmann zu Diez: Besitzrechte an Kirchenlehen zu Thalheim

1568

1 Zeitung von dem vergeblichen Anschlag oranischer Truppen auf Roermund u. der Niederlage derselben bei Thalheim durch die Grafen v. Megen u. Eberstein

1567

1567
Verkauf von Land durch die Kinder des Johann Lahnstein in Thalheim an Johann Helling-
Verpachtung des Hofes des Wilhelm von Irmtraut in Irmtraut 

  Währung ca. 1490100 Gulden zu je 24 Weißpfennig oder 4 Kölnische Mark und zu 12 Heller für den Weißpfennig, wie zu Köln und Koblenz gang und gäbe, die diese ihnen bezahlt haben

  Das Kirchspiel Oberweyer mit Steinbach, Niederweyer, Ahlbach und Niedertiefenbach erhält einen eigenen Prediger.

1568 Verpfändung der Kellerei Hadamar durch Graf Johann VI. von Nassau-Dillenburg und Prinz Wilhelm von Nassau-Oranien an Adam von Helmsdorf   ,

1566

Gründung der Pfarrei Oberweyer unter anderem mit Mitteln der Fundation des Sankt-Sebastians-Altars der Hadamarer Ägidien-Pfarrkirche.

1568 Regelung der Einkindschaft zwischen den Kinder des Henn Hon aus Heuchelheim aus erster und zweiter Ehe  

1564 Diezer Vertrag. Die Grafschaft Nassau-Diez erlischt. Das Gebiet um Limburg kommt zu Kurtrier.

1566 Gemeinde Thalheim ./. Gemeinden Oberzeuzheim, Niederzeuzheim und Hangenmeilingen: Bau einer Brücke bei Niederzeuzheim  

1562

Rechte des Deutschhauses zu Mainz an dem großen, erblich an Nassau-Hadamar verpachteten Fruchtzehnten zu Ober-zeuzheim, Mühlbach, Thalheim und Frickhof-en (Akten des Mainzer Deutschhauses)




1559

Zwar war der Landes-herr, Graf Johann VI, der 1559 als 23-jähriger die Regierung übernommen hatte, kein Befürworter der Hexenverfolgungen, hielt Zauberei jedoch als Laster in den Kreisen des kleinen Mannes für möglich und erließ im Jahre 1582 auf Drängen seiner Gemeinden das so genannte "Hexenmandat"

1559 Belehnung des Dietrich von Waldmannshausen mit Lehen in Ellar und Waldmannshausen: Pachtverlängerung über den Garten und den Hof zu Thalheim des Philipp von Langenbach; 1559 Philipp von Langenbach verleiht Schneyder Hengen zu Thalheim (Dal-) seinen Garten neben der Hofstatt auf 7 Jahre für 1 Meste Korn jährlich

  Das Hofhaus in Langendernbach wurde 1556 von Junker Oswald von Obentraud erbaut und von Junker Bernkott erweitert.

Siehe 26.5.1630

 

1546

Verlehnungen des Hofs der Abtei Marienstatt zu Thalheim
Pachtverlängerung über das Hofgut des Philipp von Langenbach in Dorndorf

1557 Johann VI. von Nassau-Dillenburg tritt zum calvinistischen Glauben über. Das Amt Ellar kommt zu Nassau-Dillenburg. - Hadamar ist bis 1607 unter der Herrschaft von Nassau-Dillenburg.

 

 

1544

1544 war ein mit 3 Schuldheisen besetztes Hubengericht in Thalheim

1535 Ambrosius von Wachenheim bekundet, daß Johann Ludwig Graf zu Nassau und Saarbrücken, Herr zu Lahr, laut inseriertem Lehnsbrief, ihn für Eva, seine Frau, die Tochter des + Gisbrecht Stumpff von Simmern (Sumern) und von dessen Frau + Enchin von Dalheim (Talheim) belehnt hat mit 1/2 der Lehen, die Johann von Wintringen, Johann von Condi, Matheis von Wintringen, danach Anthon von Dalheim als Lehnsträger seines Vetters + Herrn Rudolf von Wintringen und zuletzt Gysbrecht Stompf wegen seiner Frau + Entgin von Talheim (Dal-), der Mutter der Frau des Ambrosius gehabt zu Büdingen und seinem Teil am Schaft zu Sengbuch (Sengebosse) an Geld, Frucht und Hühnern. Siegler: Aussteller.

1545 Revers des Heinrich Brömser von Rüdesheim für Erzbischof Johann Ludwig von Trier über Belehnung mit 1/5 des Zehnten zu Dahlheim (Dalheim), dem Zehnten zu Lykers-hausen (Lückershußen). Lehenbrief im Wortlauf enthalten. Siegler: Aussteller und Crafft von Allendorf, kurtrierischer Haushofmeister


1535

1544Tausch von Leibeigenen aus Thalsheim und Dorhcheim zwischen Nassau und Hessen  

Hadamar: Bis 1557 Kondominat zwischen Nassau-Dillenburg und den Grafen von Stolberg-Königstein.

1544 Kindgeding zwischen Diez und Molsberg

1544Kindgeding in Nassau, Königstein und Ellar 


Bis 1522 Kondominat zwischen Nassau-Dillenburg und den Herren von Eppstein. Ab 1522 Hadamar: Bis 1535 Kondominat zwischen Nassau-Dillenburg und den Herren von Königstein.

1529 Tausch zweier Leibeigenen aus Thalheim zwischen Hadamar und Ellar

1526 Tausch zweier Leibeigenen aus Langendernbach zwischen Westerburg und Hessen, 1526 Brand in Thalheim

  1527 Tausch zweier Leibeigenen aus Oberzeuzheim und Hangenmeilingen zwischen Diez und Hadamar

1515

Gisebrecht Stumpf von Simmern bekundet, daß Graf Johann Ludwig von Nassau-Saarbrücken ihn laut inseriertem Lehnbrief für seine Kinder mit + Engin von Dalheim belehnt hat mit 1/2 Lehen zu Büdingen mit Teil am Schaft zu Sengbusch [bei St. Arold], wie dies vorher Johann von Wintringen, Johann von Condy, Mathis von Wintringen und zuletzt sein Schwager Anthon von Dalheim für dessen Vetter, Herrn Rudolf von Wintringen, hatten. Siegler: Aussteller.

1515 Bündnis von Grafen in der Eifel, im Westerwald und in den Niederlanden auf neun Jahre

1516 Daniel von Langenau bekundet, dass Johann Graf zu Nassau, Vianden und Diez ihn laut inseriertem Lehensbrief belehnt hat mit Zehnten und Gütern in Langenstadt, Warsheim, Laurenburg und Dalheim.

1515 Übertragung der Lehen von Dietrich und Adolf von Hadamar in Hundsangen auf Meffart von Waldmannshausen+ Erbkauf zwischen Meffert von Waldmannshausen und Friedrich Schwarz von Fussingen

1512

 
1520 Wieder Hexenprozesse in Ellar
1512 Etliche Weiber zu Ellar, verbrannt

Appellation des Erasmus von Langenbach genannt Sassenroth und dessen Erben gegen Georg Lorich, als ältes-tem Stamm, und Konsorten wegen des Hofes in Thalheim, genannt Jungfrau Feyges Hof1512-1597 Regelung des Jagdwesens in der Grafschaft Nassau



1500

Wilhelm Süß (Sussze), Burgmann zu Montabaur (Monttabawer), und Gerdrutt Schinledder von Bobenheim, seine Frau, und Henrich Schinledder, deren Bruder, verkaufen dem Gerhartt von Langenbach erblich 1/2 fl. Geld, Limburger (purger) Währung von ihren Eltern ererbt, zu Thalheim (Dalheim) auf Schmachtenberger Gut "uff Ranßbachs" Wiese unter Dilmans von Dorndorf (Dornoff) Wiesen für eine unbenannte Summe und tragen dies vor Hengen Rugreben, Schultheiß, Hen Großehen, "Molen Hen und Lorbhenne", Schöffen des Gerichts Niederzeuzheim (Nidern),auf.

1506 Katherynen Hengin von Thalheim (Dailheym) und seine Frau Barbe verkaufen auf ihrem Erbe in drei Feldern zu Thalheim einen Goldgulden Diezer oder Limburger Währung an Martini nach Weltersburg zu liefern, an Meffart von Brambach und dessen Frau Irmegart für 30 Goldgulden vor Rychwyn von Hangenmeilingen (Meylingen), Schultheiß des Gerichts Niederzeuzheim (Nyddertzeitheym) und vier Schöffen



1492

  1488 Verschreibung von Einkünften aus dem Hof zu Thalheim durch Henn Scherer in Ellar an Graf Johann von Nassau

1500 Wilhelm Süß (Sussze), Burgmann zu Montabau Hadamar: verkaufen dem Gerhartt von Langenbach erblich 1/2 fl. Geld, Limburger (-purger) Währung von ihren Eltern ererbt, zu Thalheim (Dalheim) auf Schmachtenberger Gut "uff Ranßbachs" Wiese unter Dilmans von Dorndorf (Dornoff)

  1497 Geldgeschäfte des Johann von Walderdorff mit Graf Johann von Nassau

  1505 Tausch zweier Leibeigenen zwischen Hadamar und Runke

1488

  1485 Bestätigung der Rechte des Deutsch-ordens in Oberzeuzheim, Frickhofen, Thalheim und Mühlenbach durch den Statthalter der Landgrafschaft Hessen Verpachtung eines Hofes durch Thyßgen von Lorch, Landschreiber zu Hadamar, an Dyle Heibel in Thalheim Erbstreit-Kloster Marienstatt Heingin von Heuchelheim, Delmans Delgin zu Dorndorf, Lutzes Sohn Heintz von Dorndorf, Brussels Dele von Dorndorf, Eckartz Dielle von Dorndorf, Peter Gutte von Frickhofen, Lutz Han von Thalheim, Smydt Arnold von Thal-heim, Contzges Arnold von Thalheim, Gebures Else von Thalheim, Gerhartz Han zu Thalheim, Hen Lotz von Thalheim 1488

1465 Henne, Henrich und Kattrin, seine Hausfrau, und Dame von Langenbach, alle drei Gebrüder, verkaufen ihr Gut und Erbe im Felde und zu Thalheim
Gerharts von Langenbach Witwe versetzen dem Claiß von Born, Keller zu Hadamar, 1 1/2 fl. jährlich Gülte auf dem Schmachtenberger Gut zu Thalheim (Dalheim) 29. Mai1479: Durch Erbleihbrief wird Ellssen, Tochter von Heyntz Leyntzmann und Witwe des Hennen Brötzen, Pächterin der neuen Niederhadamarer Mühle (Brötzenmühle). - Hadamar: Kondominat zwischen Nassau-Dillenburg und den Landgrafen von Hessen (hessische Verpfändung des Anteils von 1492 bis 1557) bis 1492.

Hexenbulle Papst Innozenz VIII. veröffentlichte 1484 die Bulle Summis desiderantes, die in ihren Formulierungen vermutlich auf den berüchtigten Inquisitor Heinrich Kramer zurückgeht.  1488 Verschreibung von Einkünften aus dem Hof zu Thalheim durch Henn Scherer in Ellar an Graf Johann von Nassau

Peter Rugrebe, Schultheiß und Schöffe des Gerichts Oberzeuzheim (Obernzutzheym), Lotzgin von Thalheim und Henne Groißgin zu Niederzeuzheim, beide Schöffen des vorgenannten Gerichts   1470

1486

[...] versetzen dem Claiß von Born, Keller zu Hadamar, 1 1/2 fl. jährlich Gülte auf dem Schmachtenberger Gut zu Thalheim (Dalheim)




1476

  1464 Verpachtung eines Hofes durch Thyßgen von Lorch, Landschreiber zu Hadamar, an Dyle Heibel in Thalheim

Niederhadamar, das als Ort der alten Grafschaft Diez ehemals nach Dietkirchen pfarrte, ist Pfarrei mit den Orten Oberweyer und Steinbach.

Philipp Graf zu Nassau und Saarbrücken stimmt zu als Lehnsherr, daß Philipp Rode und dessen Frau Margarethe, den Fruchtzehnten zu Eisenbach (Isen-) [bei Camberg] wiederkäuflich an Winrich von Dalheim, dessen Frau Grede, Henne Kuseler und dessen Frau Gele verkaufen.   1471

 

1446

 

Hadamar: Die Liebfrauenkirche entsteht am Elbbach.

 

 

1420

Arnold Schieke von Thalheim (Dalheym), Bürger zu Limburg, und seine Frau Else, Tochter des + Heyne Buser, bekunden, daß sie um Gottes willen zu einem Almosen und Seelgerät vor Jahren und Tagen und vor dem Verkauf, den sie zu Frickhofen (Fryckobin) getan haben, wie der vorge-nannte Arnold auf seinen Eid nimmt, dem Abt und Konvent des Klosters Marienstatt (sente Mergenstad) für die Seele ihrer Voreltern und Verwandten (frunde) das von dem vorgenannten Heyne Buser ererbte Gut zu Dorndorf (Dorrendorff) und Frickhofen gegeben haben.  

1428 Belehnung von Daniel und Johann von Mudersbach mit dem Schloss Schaumburg und Zehnten zu Zeuzheim, Thalheim, Oberrod, Fachingen, Birlenbach, Wasenbach, Bärbach, Michelbach, Hahnstätten, Hohlenfels durch Graf Ruprecht von Virneburg

  1405Hadamar: Kondominat zwischen Nassau-Dillenburg und Katzenellnbogen bis 1479.

  Oberzeuzheim, hat den Zehnten, die von Walderdorf 1459 und die Holzappel von Feßberg 1465 1 Hof hatten, der 1496 an die von Waldmannshausen kam.

1394

 

Hadamar: Anfang der älteren Nassau-Hadamarer Linie. - Hadamar: Die ältere Nassau-Hadamarer Linie stirbt im Mannesstamm aus. Die Herrschaft in Hadamar ist bis 1405 zwischen Nassau-Dillenburg und Katzenellnbogen umstritten.

 

 

1372

Soldaten des Sternerbundes überfallen Hadamar.

10. Juli: Graf Eberhard V. von Katzenelnbogen (*1322 +1402) erhält von Kaiser Karl IV. für Ellar Stadt- und Marktgerechtigkeit sowie Limburger Recht verliehen.

 

 

1363

20. August: Im Guten Dorn zwischen Stein-bach und Obertiefen-bach wird Graf Johann I. von Nassau vom Grafen gefangen ge-nommen und erst gegen ein Lösegeld wiederfrei-gelassen. Die Limburger Chronik des Tilemann Ehlen von Wolfhagen berichtet von 1er Heuschreckenplage in ganz Deutschland.

 

 

 

1362

 

Nach Michaelis kommt es im Rheingau zu einer Auseinander-setzung zwischen Graf Johann I. von Nassau vom Erzbischof Gerlach von Mainz. Hochwasser beendet den Streit vorzeitig.

 

 

1347

 

Vermutetes Geburtsjahr des Limburger Chronisten Tilemann Elhen von Wolfhagen.

 

 

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1344

 

Gerlach II. von Limburg verpfändet aus Geldnot bis 1346 die gesamte Stadt Limburg an den Trierer Erzbischof Balduin.

 

 

1342

  Lutzo von Thalheim (Dailheym) und seine Tochter Greta, Hermann von Steeden (Stei-) und seine Frau Meckil sowie Styna und Demut, Töchter der vorgenannten Greta, Bürger zu Limburg, verkaufen ihr großes Haus zu Limburg jenseits (hynsiche) der Brücke bei (geyn) dem Spital dem Abt und Konvent des Klosters Marienstatt bei Hachenburg, 83 Mark Pfennig Limburger Währung, 3 Heller für den Pfennig

Gerlach II. von Limburg lässt nach dem Limburger Stadtbrand den Schiedegraben anlegen und die Stadtbefestigung ausdehen.

 

 

1337

  1332Hadamar: Die Grafen von Nassau-Hadamar sind bis 1394 Herren von Hadamar.

28. März: Graf Johann von Nassau-Hadamar erwirbt von den Grafen von Diez Burg und Tal Ellar sowie die Zehnten Lahr, Elsoff, Bleseberg (Blasiusberg) und Zeuzheim.

  Thalheim dessen 1/2 Zehnter mit der Kirche Ndz-heim an den Deutschorden ging. 2te Hälfte hatten 1335 +1353 die Grafen von Diez

 

1327

Albert genannt von Offheim (Ufheym) und seine Schwester Aleydis bekunden   Die vorge-nannte Schwester des Ausstellers bewohnt den Hof (curiam) in Thalheim (Dalheym) aus Gnade des Klosters und nicht kraft Erbrechts.


 

 

1324

 

Hadamar erhält Stadtrechte.

 

 

1316

Dietrich genannt (Kellenner) von Runkel und seine Frau Lucardis sowie deren (eius) Töchter Elelindis, Jutta und Christina verkaufen zu gesamter Hand 8 Schilling Gülte in Thalheim (Dalheym) von einer Mitgift (de dote una), die Robert da-selbst besitzt, dem Abt und Konvent des Klosters Marienstat  

1316 erwarb das Kloster Mar-ienstatt 1 Gülste zu Dalheim, und Albert von Uffheim schenkt dennen 1327 all seine Besitz-ungen dort woraus 5 Höfe hier erwuchsen. Die von Reiffenberg hatten 1525 1Hof,die von Mudersbach hatten bis 1600 2 Höfe als virneburgisches Lehen.

1315 Die steinerne Lahnbrücke in Limburg wird fertiggestellt.  Berwich und Rupert von Thalheim (Dalheym) Schenkungen 1315

1320 Hadamar: Die ältere Linie des Hauses Nassau-Hadamar erwirbt den Wirtschaftshof des Klosters Eberbach.  

1260

  Anweisung Papst Alexanders IV. vom 20. Januar 1260 an die Inquisitoren, Hexen seien nicht aktiv zu verfol-gen, sondern auf Anzeigen hin festzunehmen


1294 Übertragung des Lehen in Freiendiez, Aull, Thalheim und "Schoyn" (Scheuern ?)durch Hermann von Helfenstein auf Graf Otto von Diez, 

 

1235

  1285 Plünderung von Gütern des Deutschen Ordens durch die Grafen Otto und Heinrich von Nassau

Weihe des Limburger Doms (Baubeginn 1190)

 

 

1215

Eine adlige Familie von Dalheim (Dalem) wird erwähnt 1215 bis1364 

1232Hadamar: Kapelle und Pfarrhaus auf dem späteren Mönchsberg entstehen.

 

 

1163

 

Bischof Hillin bestätigt in einer Urkunde die Übertragung des Beselicher Hofes auf das Kloster Arnstein.

 

 

1122

 

 

Wormser Konkordat: Der Streit zwischen dem Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und dem Papst wird beigelegt. Der Kaiser verzichtet auf die Einsetzung von Personen in das geistliche Amt, behält aber das Recht der Einsetzung in weltliche Ämter.

 

1106

 

 

Kaiser Heinrich der IV. stirbt und wird im Speyerer Dom beigesetzt.

 

910

 

Erste schriftliche Erwähnung Limburgs an der Lahn. Gaugraf Konrad Kurzbold hat in seiner Burg ein Kanonikerstift gegrün-det. Im Jahr 910 schenkt König Ludwig IV. das Kind ihm Lände-reien und Rechte zur Ausstat.-tung einer Basilika.

 

 

12.08.772

 

Schenkung der Rachilt (Tochter des Grafen Cancor) an das Kloster Lorsch. Erste urkund-liche Erwähnung zahlreicher Orte des Limburg-Hadamarer Raumes, darunter Ober- und Niederweyer sowie Ahlbach.

  772 Heuchelheim (Uchilheim) erwirbt das Kloster Lorch Güter

 

764

 

 

 

In Lorsch entsteht durch Stiftungen ein Kloster.

723

 

 

Bonifatius fällt bei Geismar die Donar-Eiche.

 

um 1000
v.Chr.

 

Die Urbevölkerung errichtet nördlich von Niederzeuzheim ein Steinkistengrab.

 

 

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